Implantate

Fester Biß mit künstlichen Zahnwurzeln

Neben der guten Funktionalität liegen die Vorteile von Implantaten auch in der stabilen, den Knochen schonenden Verankerung. #Implantate

Derartige Implantatversorgungen sind in hohem Maße klinisch erfolgreich, da sie ihre Funktion lange behalten, ohne dass krankhafte Befunde oder Schäden am Kieferknochen auftreten. Darüber hinaus eröffnet sich häufig die Möglichkeit, auf das Beschleifen der verbliebenen natürlichen Zähne zu verzichten.

Heute bestehen Implantate meist aus Titan und weisen unterschiedliche Oberflächenstrukturen auf. Auch Systeme aus spezieller Keramik kommen gelegentlich zum Einsatz. Dabei verwendet man in der Regel geeignete Vorbohrer, mit denen das Implantatbett im Kieferknochen präpariert wird.

Der Größe des Bohrers entsprechend wird anschließend ein exakt passendes Implantat eingeschraubt oder versenkt.

Wann kommen Implantate zum Einsatz?

Vorausgesetzt, es ist ausreichend Knochen vorhanden, in dem man ein Implantat verankern kann, werden künstliche Zahnwurzeln in folgenden klinischen Situationen eingesetzt:

  • im zahnlosen Kiefer, um dort wieder feste Zähne einzusetzen
  • im zahnlosen Kiefer, um einen herausnehmbaren Zahnersatz daran zu befestigen
  • bei einer nach hinten verkürzten Zahnreihe, um darauf einen festsitzenden Zahnersatz einzugliedern
  • als Einzelzahnimplantat oder bei bestehenden Lücken, um das Beschleifen gesunder Nachbarzähne zu vermeiden
  • bei großen Lücken, um die natürlichen Pfeilerzähne zu unterstützen
  • bei angeborenen Fehlbildungen oder nach Operationen, wo eine konventionelle Zahnersatzversorgung nicht möglich ist

Wie verläuft eine Implantation?

Vor jedem Eingriff erfolgt eine umfangreiche und sorgfältige Untersuchung der Hart- und Weichgewebe, sowie der Kieferfunktion. Gipsmodelle werden angefertigt, um die anatomische Situation vermessen zu können. Entsprechende Röntgen- und Operationsschablonen werden angefertigt, mit deren Hilfe die optimale Position des Implantates festgelegt wird.

Schließlich wird ein in der Länge und im Durchmesser geeignetes Implantat ausgewählt. Der Eingriff selbst wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Nur in besonders begründeten Ausnahmefällen wird der Patient in Narkose gelegt. Anschließend wird das Implantatbett präpariert und das Implantat eingebracht.

Die Fäden werden ca.7 - 10 Tage nach dem Eingriff entfernt. Bis zur endgültigen Versorgung, die meist 12 Wochen nach dem Ersteingriff erfolgt, darf das Implantat nicht belastet werden, um ein festes Anwachsen des Knochens zu erreichen. Nach dieser Einheilzeit wird das Implantat wieder freigelegt und mit entsprechenden Aufbauteilen ergänzt, an denen dann der geplante Zahnersatz befestigt wird.

Wir überweisen Sie zu unserem Spezialisten für Mund, Kiefer und Gesichtschirurgie. Die Planung und die Kronenversorgung der Implantate wird in unserer Praxis durchgeführt.

Dr. Otmar Rauscher & team
Zahnarzt, Denningerstr. 170, 81927 München Bogenhausen

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