Parodontitisbehandlung

Parodontitis ist eine Infektionserkrankung

Befinden sich Beläge bzw. Zahnstein einige Zeit im Bereich des Zahnfleisches, entzündet sich dieses (Gingivitis). Anzeichen dafür sind geschwollenes, blutendes Zahnfleisch.

In diesem Zustand können Bakterien und Beläge unter das Zahnfleisch gelangen, vermehren sich dort, und produzieren gefährliche Stoffe, die auch im Bereich des Knochens zur Entzündung führen. Die Folge sind Zahnfleischtaschen und Knochenabbau.

Anzeichen dafür sind Änderung der Zahnstellung, "Rückgang" des Zahnfleisches bzw. "Längerwerden" der Zähne, Lockerung der Zähne, geschwollenes, blutendes Zahnfleisch und teilweise Mundgeruch. Häufig verläuft die Erkrankung ohne, daüß der Patient es wahrnimmt. Die Parodontitis führt ohne Behandlung zum Zahnverlust!

Mit einer Parodontitis-Behandlung verbinden viele Patienten immer noch die Vorstellung einer unangenehmen und schmerzhaften Operation, dies ruft schnell Angstvorstellungen hervor. Völlig unbegründet, sagen wir heute. Denn nach dem heutigen Stand der Parodontologie gibt es Möglichkeiten, der Krankheit durch eine konservative Behandlung - also ohne Operation - Herr zu werden.

Dazu gehört eine gründliche und schonende Säuberung der Zahnfleischtaschen, bei der schädliche Bakterien, die zur Zahnfleischentzündung oder zum Knochenabbau führen, entfernt werden. Eine solche Behandlung erfolgt stressfrei und schonend bei lokaler Betäubung und durch speziell entwickelte Ultraschall-Instrumente.

Bei Bedarf werden zur Heilung der bakteriellen Infektion Antibiotika verschrieben. Wenn die Zähne schon gelockert sind, werden sie mit einer Schiene stabilisiert.

Nur bei extrem tiefen Zahnfleischtaschen wird vom Spezialisten eine Knochenaufbauoperation mit Schmelz-Matrixproteinen durchgeführt. Dies kann allerdings auf Wunsch unter Narkose geschehen.

© 2011 Zahnarzt Dr. Rauscher | Impressum